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029 - Des Doktor Condoms liebreizende Erfindung

Im zweiten Zimmer sah Marguerite einen Lichtschein auf den Boden fallen. Er kam aus der Verbindungstür, die so weit offen stand, als es der halb zurückgeschobene Schrank erlaubte. Rasch zog sie die Schuhe aus und schlich sich an die Tür, von wo sie alles mit der größten Bequemlichkeit übersehen konnte, was im Schlafzimmer der Baronin vorging.

Halb lag, halb saß sie auf ihrem Bett in den Armen des Grafen, der ihren Mund mit Küssen bedeckte, während die Hand bald auf den Hüften und Schenkeln, endlich aber zwischen diesen ruhte und von der Baronin jedes Entgegenkommen und Erwidern fand. Eine so hübsche Frau die Baronin auch war, so hatten ihre Reize doch diesmal keinen Reiz für sie. Dagegen war Marguerite desto gespannter auf das, was sie noch nicht kannte. Auch damit sollte es nicht lange dauern. Der Graf entkleidete sich rasch und nicht zu seinem Nachteil, denn er war ebenso schön als kräftig gebaut.

Hier sah Marguerite zuerst, was wir Frauen wohl fühlen, aber nicht aussprechen sollen. Wie erstaunte sie aber, als die Baronin den stolzen Feind nach vielem Küssen und Liebkosen in ein Etwas einsperrte, das sie aus einem Etwas auf dem Nachttisch nahm. Es war eine weiche, weiße, mit einem roten Bändchen verzierte Blase - jene Erfindung des berühmten französischen Arztes Condom - welche sie mit tausend Liebkosungen und Zärtlichkeiten über den Gegenstand ihrer Wünsche zog, so daß er ganz dadurch verhüllt wurde.

Als sie seine Toilette gemacht und ihn von außen noch mit einem “l’huile parfumée” gesalbt hatte, legte sie sich zurecht. Der Graf bestieg das Bett, kniete zwischen ihre Schenkel, senkte seine Lanze, während die Baronin mit beiden Händen die Lippen ihres Eingangs öffnete, mit der Spitze in die rechte Bahn. Mit einem Stoß verschwand sie im Innern und beide Körper vereinigten sich auf das innigste. Marguerite sollte es aber nicht so gut haben, als ich es in jenem Alkoven gehabt; denn als der Graf sich nach dem ersten Eindringen zu bewegen begann, zog die Baronin die Couvertüre über ihn her, so daß nichts mehr zu sehen war, als die beiden Köpfe, zärtlich Mund auf Mund gedrückt, Küsse trinkend, bis die Augen sich schlössen, der Graf nach der heftigsten Bewegung tief aufseufzte und dann wie ohnmächtig auf sie niedersank. Fest umarmt lagen alle beide wohl eine Viertelstunde nebeneinander, ohne daß sie die über ihn geschlungenen Schenkel losgelassen hätte, und Marguerite gestand mir, daß sie sich nun nicht mehr halten konnte, weil sie einen außerordentlichen Reiz im Innersten ihrer noch unerfahrenen jugendlichen Reize empfand und ihn durch die Hand zu beruhigen versuchte. Ebenso gestand sie mir aber auch, daß es damit nicht habe gehen wollen und daß sie nach dem, was vor ihren Augen vorgegangen, eine andere Befriedigung herbeisehnte.

Aus der Reihe "Memoiren einer Sängerin" 23.12.2007 Weiter lesen

erotische-geschichtenWilhemine Schröder-Devrient schrieb obige erotische Geschichte. - Eine der größten Gesangstragödinnen auf deutschen Bühnen des 19. Jahrhunderts. Eine schöne, selbstbewusste Frau, die ihren Weg in einer Welt machte, in der Männer das Wirtschafts- und Kulturleben bestimmten. Bis heute verstummen die Gerüchte nicht, dass sie zugleich die Autorin eines äußerst erotischen Erfolgsromans war. Ein Porträt der Autorin.

“Ich wollte den Männern auf den Grund gehen” - Was bleibt vom Jahr 1868? Man stutzt. Überlegt. Schweigt. Wenig hat die Zeit überdauert, wenn man zurückblickt. Aber drei Dinge sind es denn doch, die bleiben. Die Ironie dabei: Was damals gefeiert wurde, ist heute vergessen. Und was 1868 nicht beachtet wurde, veränderte die Welt: Eine kurze Einführung in den Roman "Memoiren einer Sängerin".

erotische geschichten

Die Erotik-Reihe "Memoiren einer Sängerin" - alle bisherigen Folgen

Die erste Geschichte der Reihe stehen in der Liste oben, neueste Liebesgeschichten stehen unten.

001 - Intime Memoiren einer erfahrenen Frau
002 - Keine weiteren Briefe ohne Gegenleistung
003 - Eine Pubertierende entdeckt ihren Körper
004 - Die Hand im Schoß einer 14-Jährigen
005 - Der Teenie versteckt sich im Schlafzimmer der Eltern ...
006 - Entdeckungen eines jungen Mädchens im Schlafzimmer der Eltern
007 - Vater hielt Mutters weit geöffneten Schenkel auseinander
008 - Das Glied in der Hand meines Vaters
009 - “Bis zum Herzen spürte ich deinen heißen Strahl”
010 - Vater war vollständig befriedigt - Mutter aber noch nicht
011 - “Jetzt! Jetzt! Ich spritze! Himmlisch!”
012 - Verwirrung der Gefühle
013 - Gedankenspiele eines jungen Mädchens
014 - Loch-Beobachtungen
016 - Als die Erzieherin glaubte, allein zu sein ...
017 - Der Stab, die Milch und die Lust
018 - Zwischen meinen Schenkeln prickelte und juckte es
019 - “Ich beobachtete, was mein Cousin auf der Toilette trieb”
020 - “Ich stieg zu ihr ins Bett”
021 - Eine wundersame Wärme ergoss sich über meinen Körper
022 - Nichts Schöneres gibt es auf Erden ...
023 - Das wunderbare Glied in seiner Kraft und Herrlichkeit
024 - Entjungferung
025 - Und das alles schon mit 14 Jahren!
026 - Frau Baronin möchte frisiert werden
027 - Lesbische Spiele
028 - Die sonderbar geformte Blase
030 - Nächtliche Entdeckungen
031 - Der Graf: Unzweifelhaft im Besitz des entscheidenden Punktes ...
032 - Die Sex-Intrige
033 - Sexspiele zu dritt
034 - Abschied von der Baronin
035 - Der eine Augenblick der Unachtsamkeit ...
036 - Der Vorgeschmack der Freuden
037 - Ein Mädchen von 16 Jahren
038 - Die junge Hirtin mag es grob ...
039 - Lüsterne Spiele in der Badewanne
040 - Er bückte sich, um mir unter den Rock zu sehen ...
041 - Herrlich schüchtern war der junge Mann ...
042 - Er war so herrlich unerfahren ...
043 - Meine Tante lässt sich lecken - von ihrem Hund
044 - Sie macht es dem Hund, bis er spritzt
045 - Sex mit Tieren
046 - Seine Küsse auf der Spalte ...
047 - Das himmlische Balsam
048 - Mit einer geschickten Intrige verlässt sie den Liebhaber!
049 - Freudenspiele im Bad
050 - Das geheime Verhältnis
051 - Unverhofft kommt oft!
052 - Sex zu dritt - ganz überraschend ...

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