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032 - Die Sex-Intrige

Mit diesen Worten ergriff er die in anscheinender Todesangst zitternde Marguerite, trug sie auf das Bett, wo die totenbleiche Baronin noch unbedeckt lag, legte sie nieder, warf ihr die Kleider herauf und drängte sich mit der größten Gewalt zwischen ihre Schenkel.

Durch alle möglichen Windungen suchte sie ihm anscheinend das Ziel zu verrücken und brachte es ihm doch immer näher. Das Eindringen gestattete sie ihm aber nicht eher, bis sie sich mit den scheinbar abwehrenden Händen überzeugt hatte, daß der Domino noch an seiner rechten Stelle saß und keine Gefahr zu fürchten war.

Als sie Gewißheit hatte, öffnete sie ihm den Eingang, indem sie tat, als ob sie von der Kraft eines starken Mannes überwältigt, keinen Widerstand mehr leisten könne und wimmerte nur leise, die Baronin möge ihr beistehen und sie vor der Wut dieses Fürchterlichen schützen, während schon ganz andere Empfindungen ihren Schoß durchdrangen und sie ein unbeschreibliches Behagen empfand. Geistig, weil sie die Baronin getäuscht, weil sie nun ein Übergewicht über sie erhalten und neben ihr, ja auf ihrem eigenen Bette, vor ihren Augen von dem schönen Manne das erhielt, was ihr bestimmt war; körperlich, weil der Graf, trotz seiner verstellten Heftigkeit und Härte, so zart mit ihr umging, so langsam ihre edelsten Säfte zum Erguß reizte und sie so ganz und doch gefahrlos ausfüllte.

Aber nicht genug, daß die Baronin dem ganzen Vorgange zusehen mußte, - nein, sie mußte die wimmernde Marguerite auch noch beschwichtigen, ihr zureden und bitten, sie möge doch nicht so schreien; ja, als der Graf fühlte, daß der Augenblick der Krisis herannahte, rief er: “Wenn Sie mir nicht helfen, Frau Baronin, dieses Mädchen ganz zu unserer Mitschuldigen zu machen, so sind wir verloren. Nur wenn ich sie ganz überwältige, können wir auf ihr Schweigen rechnen.”

Als das die Baronin hörte, hielt sie ihr selbst die Schenkel auseinander, so daß der Graf bis an die Wurzel in sie eindringen konnte. Marguerite suchte die Schenkel zu schließen, als verteidigte sie sich gegen die Hilfe der Baronin und durch diesen Kampf entstand eine Bewegung, ein Entgegenheben, öffnen, Schließen, Wenden und Wogen, daß bei beiden Handelnden der Moment des höchsten Vergnügens zugleich erfolgte und Marguerite ein vollkommenes Recht hatte, wie ohnmächtig zurückzusinken, die Augen zu schließen und bewegungslos dazuliegen. Trotzdem hörte sie und sah verstohlen alles, was um sie her vorging. Nachdem der Graf sich zurückgezogen und rasch seine Kleider wieder in Ordnung gebracht hatte, sank er vor der verstörten Baronin auf die Knie und beschwor sie, sich zu beruhigen, ihm zu verzeihen, daß er in der Not dieses Mittel angewandt, um sie beide vor Entdeckung zu sichern.

Er stellte ihr vor, daß nun erst, da sie eine Vertraute gewonnen hätten, ihr Verhältnis vor jeder Entdeckung gesichert sei, daß beide dem Mädchen Geld geben und sie vollständig in ihr Vertrauen ziehen müßten, - tat, als wenn er der Baronin ein außerordentliches Opfer gebracht, daß er sich zur Berührung mit einer Kammerjungfer herabgelassen und bat, daß die Baronin nun alles Mögliche tun sollte, um Marguerite, wenn sie aus ihrer Ohnmacht erwache, zu trösten und zu gewinnen.

Nun machte Marguerite eine Bewegung, als ob sie erwache, und die Baronin, welche zwischen den noch geöffneten, aber schlaff herabhängenden Schenkeln ihrer Nebenbuhlerin das rote Bändchen jenes Domino noch aus dem nach ihrer Meinung so sehr übel behandelten Fleckchen heraushängen sah, zog es rasch selbst heraus und verbarg es unter dem Bettzeuge. Es war kein kleiner Triumph für Marguerite, daß die Baronin ihr selbst diesen Dienst leisten mußte!

Der Graf verließ nun unter Bitten, Beteuerungen und Verabredungen ihres künftigen Verhaltens das Schlafzimmer und zog sich hinter dem Schranke in seine Wohnung zurück. Jetzt waren beide Frauen allein! Die Baronin vollständig getäuscht und im höchsten Grade ängstlich, suchte die anscheinend Untröstliche zu beruhigen, vertraute ihr das ganze
Verhältnis, in dem sie zu dem Grafen und zu ihrem abwesenden Gatten stehe, versprach für sie zu sorgen, bat sie um ihren Beistand, um Verzeihung für das Ungestüm des Grafen und malte ihr die Zukunft in so rosigen Farben, daß Marguerite nach und nach von ihrem Schmerze über die erlittene Mißhandlung abstand und erklärte, daß nun, da es einmal gegen ihren Willen so gekommen sei, sie das geheime Liebesverhältnis so viel als möglich begünstigen wolle.

Damit war der Bann gebrochen und es stellte sich, als erst Beruhigung und Nachdenken eingetreten war, ein höchst eigentümliches Verhältnis zwischen diesen drei Personen heraus. Der Graf hatte keine Ahnung von der zwischen den beiden Frauen bestehenden Vertraulichkeit, hatte aber an dem frischen jugendlichen Körper und dem noch so wenig betretenen Pfade Margueritens so viel Vergnügen gefunden, daß er ihren Genuß dem bei der Baronin vorzog und ihr, wenn sie allein waren, die vollgültigsten Beweise seiner Zuneigung und Befriedigung bei ihr gab. Marguerite stellte sich bei der Baronin kalt gegen den Grafen und erklärte, wenn sie an den wollüstigen Genüssen beider teilnahm, daß sie das nur tue, um ihrer geliebten Herrin ein größeres Vergnügen zu bereiten. Die Baronin ahnte ihrerseits nichts von dem Verständnis, welches zwischen ihrem Geliebten und ihrer Kammerjungfer stattfand, überhäufte Marguerite mit Geschenken und behandelte sie von diesem Augenblicke an als vertraute Freundin.

Schon bei dem nächsten Besuch in Genf war Marguerite gegenwärtig, als der Graf nun schon früh am Abend zur Baronin kam, nachdem sie selbst vorher schon bei ihm gewesen und sich die Erstlinge seiner Kraft geholt, denn immer bekam die Baronin nur das Nachessen. Nicht genug konnte mir Marguerite von den Genüssen erzählen, die eine solche Vertraulichkeit zwischen mehr als zwei Personen bereitet, namentlich, wenn eine Intrige dabei im Spiel ist.

Marguerite erzählte mir nun, daß sie bei diesen Zusammenkünften immer nur die Leidende oder Helfende spielte und daß ihr das über jeden Verdacht bei der Baronin weghalf. Der Graf und sie wußten ja recht gut, wie sie miteinander standen. So oft die Baronin nach Genf kam, so oft besuchte Marguerite den Grafen, welcher immer mehr Gefallen an ihr fand und ein ebenso zärtlicher wie feuriger Liebhaber für sie wurde, weil er sich überzeugt hatte, daß er wirklich der erste gewesen, der ihren jungfräulichen Thron bestiegen.

Aus der Reihe "Memoiren einer Sängerin" 03.01.2008 Weiter lesen

erotische-geschichtenWilhemine Schröder-Devrient schrieb obige erotische Geschichte. - Eine der größten Gesangstragödinnen auf deutschen Bühnen des 19. Jahrhunderts. Eine schöne, selbstbewusste Frau, die ihren Weg in einer Welt machte, in der Männer das Wirtschafts- und Kulturleben bestimmten. Bis heute verstummen die Gerüchte nicht, dass sie zugleich die Autorin eines äußerst erotischen Erfolgsromans war. Ein Porträt der Autorin.

“Ich wollte den Männern auf den Grund gehen” - Was bleibt vom Jahr 1868? Man stutzt. Überlegt. Schweigt. Wenig hat die Zeit überdauert, wenn man zurückblickt. Aber drei Dinge sind es denn doch, die bleiben. Die Ironie dabei: Was damals gefeiert wurde, ist heute vergessen. Und was 1868 nicht beachtet wurde, veränderte die Welt: Eine kurze Einführung in den Roman "Memoiren einer Sängerin".

erotische geschichten

Die Erotik-Reihe "Memoiren einer Sängerin" - alle bisherigen Folgen

Die erste Geschichte der Reihe stehen in der Liste oben, neueste Liebesgeschichten stehen unten.

001 - Intime Memoiren einer erfahrenen Frau
002 - Keine weiteren Briefe ohne Gegenleistung
003 - Eine Pubertierende entdeckt ihren Körper
004 - Die Hand im Schoß einer 14-Jährigen
005 - Der Teenie versteckt sich im Schlafzimmer der Eltern ...
006 - Entdeckungen eines jungen Mädchens im Schlafzimmer der Eltern
007 - Vater hielt Mutters weit geöffneten Schenkel auseinander
008 - Das Glied in der Hand meines Vaters
009 - “Bis zum Herzen spürte ich deinen heißen Strahl”
010 - Vater war vollständig befriedigt - Mutter aber noch nicht
011 - “Jetzt! Jetzt! Ich spritze! Himmlisch!”
012 - Verwirrung der Gefühle
013 - Gedankenspiele eines jungen Mädchens
014 - Loch-Beobachtungen
016 - Als die Erzieherin glaubte, allein zu sein ...
017 - Der Stab, die Milch und die Lust
018 - Zwischen meinen Schenkeln prickelte und juckte es
019 - “Ich beobachtete, was mein Cousin auf der Toilette trieb”
020 - “Ich stieg zu ihr ins Bett”
021 - Eine wundersame Wärme ergoss sich über meinen Körper
022 - Nichts Schöneres gibt es auf Erden ...
023 - Das wunderbare Glied in seiner Kraft und Herrlichkeit
024 - Entjungferung
025 - Und das alles schon mit 14 Jahren!
026 - Frau Baronin möchte frisiert werden
027 - Lesbische Spiele
028 - Die sonderbar geformte Blase
029 - Des Doktor Condoms liebreizende Erfindung
030 - Nächtliche Entdeckungen
031 - Der Graf: Unzweifelhaft im Besitz des entscheidenden Punktes ...
033 - Sexspiele zu dritt
034 - Abschied von der Baronin
035 - Der eine Augenblick der Unachtsamkeit ...
036 - Der Vorgeschmack der Freuden
037 - Ein Mädchen von 16 Jahren
038 - Die junge Hirtin mag es grob ...
039 - Lüsterne Spiele in der Badewanne
040 - Er bückte sich, um mir unter den Rock zu sehen ...
041 - Herrlich schüchtern war der junge Mann ...
042 - Er war so herrlich unerfahren ...
043 - Meine Tante lässt sich lecken - von ihrem Hund
044 - Sie macht es dem Hund, bis er spritzt
045 - Sex mit Tieren
046 - Seine Küsse auf der Spalte ...
047 - Das himmlische Balsam
048 - Mit einer geschickten Intrige verlässt sie den Liebhaber!
049 - Freudenspiele im Bad
050 - Das geheime Verhältnis
051 - Unverhofft kommt oft!
052 - Sex zu dritt - ganz überraschend ...

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