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039 - Lüsterne Spiele in der Badewanne

Ohne die Bekanntschaft Margueritens würde ich wahrscheinlich sehr bald geheiratet haben, ohne jenen Zufall im Alkoven gewiß als ein vollkommen unschuldiges Mädchen in die Ehe getreten sein. - Diese Überzeugung, daß wir nur zu sehr von äußeren Eindrücken abhängen, deren Herbeiführung oder Vermeidung nicht in unserer Gewalt liegen, hat mich stets sehr nachsichtig und milde gegen andere gemacht. Was auf den ersten Anblick verwerflich scheint, ist es oft nicht, wenn man sich die Mühe gibt, die Umstände zu erforschen, unter denen es geschah.

Die erste Zeit meines Aufenthaltes in Wien war ziemlich freudlos. Wir hatten fast gar keine Bekanntschaft und ich besuchte mit großem Fleiße die Gesangstunden meines vortrefflichen Lehrers. Nur der Besuch des Theaters, wenn Opern gegeben wurden, war eine angenehme Unterbrechung in unserem eintönigen Leben. Oft genug hätten sich Gelegenheiten zu Bekanntschaften geboten, und da ich eben in jener schönsten Blüte des Mädchens stand, die man sich richtig: la beaute du diable nennt, so fehlte es auch mir nicht an jungen Männern, die mir die Cour machen wollten. Mein kleiner Verstand hatte sich aber alles zurecht gelegt. Erst wollte ich eine bewunderte Künstlerin werden, dann wollte ich genießen!

Nichts sollte mich stören in meinen Studien und sie hemmen. Ich wies daher alle Bewerbungen so spröde ab, daß man mich bald meinen eigenen Weg gehen ließ, so daß meine alte Verwandte entzückt über meine Sittsamkeit und Tugend war. Freilich hatte sie keine Ahnung von meinen heimlichen Freuden, die ich indessen, ebenfalls aus Berechnung, nur sehr mäßig genoß.

Nun komme ich zu einem Teil meiner Geständnisse, der mir schwerer wird, als alles bisher Gesagte. Ich habe mir aber einmal vorgenommen, ganz aufrichtig gegen Sie zu sein, und so möge denn auch das gesagt werden. Ich habe vergessen, Ihnen zu erzählen, daß Marguerite mir das Buch geschenkt, in welchem sie an jenem Abend gelesen, als ich sie zuerst belauschte. Es war das ebenso reizend als wollüstig geschriebene Werk: Felicia ou mes fredaines mit vielen kolorierten Kupfern, die mich vollständig belehrt haben würden, was der Mittelpunkt des ganzen menschlichen Lebens ist, wenn ich nicht schon darüber belehrt gewesen wäre. Seine Lektüre machte mir ein unaussprechliches Vergnügen. Aber ich erlaubte sie mir nur alle acht Tage einmal, und zwar am Sonnabende, wo ich jedesmal ein warmes Bad nahm. Dabei durfte mich die Tante nicht stören, das Badezimmer war abgelegen und hatte nur eine Türe, die ich zum Überfluss noch mit einer Decke verhängte. Nirgends eine Ritze, durch welche ich hätte belauscht werden können! So war ich ganz sicher.

Während des Bades las ich in jenem Buch und fühlte an mir dieselben Wirkungen, die ich bei Margueriten beobachtet hatte. Wer könnte aber auch diese glühende Schilderung lesen, ohne selbst dabei in Feuer und Flammen zu geraten? Hatte ich mich dann abgetrocknet und einige Zeit in einem leichten Peignoir geruht, dann begann mein damaliges Paradies. Der große Stehspiegel wurde so gestellt, daß ich mich ganz darin sehen konnte. Mit dem Beschauen meines Körpers in allen Lagen begann mein verschwiegenes Vergnügen. Ich drückte und preßte meine runden, jungen Brüste, spielte an den Knospen derselben und führte dann den Finger an den Urquell aller weiblichen Seligkeit.

Seit meiner ersten Bekanntschaft mit Marguerite hatte meine Sinnlichkeit rasch Fortschritte gemacht und namentlich hatte sich bei mir eine überaus reichliche Entladung jenes süß-berauschenden Balsams eingestellt, der im Augenblicke der höchsten Entzückung aus den innersten Falten des weiblichen Körpers hervorbricht. Die Männer, mit denen ich mich später dem Genuß der Liebe überlassen, waren alle entzückt über die besonders glückliche Eigenschaft und konnten nicht genug ihre Empfindungen schildern, wenn mein Erguß sie überströmte. Damals glaubte ich natürlich, es sei bei allen Frauen so, aber es ist in der Tat eine seltene Begabung, wie ich mich später überzeugte.

Geriet doch während meines Aufenthaltes in Paris einer meiner liebenswürdigen Verehrer so außer sich darüber, als er den heißen Strom über sich hinrieseln fühlte, daß er das erste Mal fast die Besinnung darüber verlor, dann aber jedesmal, wenn ich ihm die höchste Gunst gewährte, im Augenblicke meiner Entladung seinen Speer aus der Wunde zog, blitzschnell mit dem Munde meine Quelle bedeckte und den hervorschießenden Lebenssaft bis auf den letzten Tropfen aufsaugte, dann aber mit um so größerer Kraft wieder in mich eindrang und nun seinerseits entlud, aber freilich mit jener Vorsichtsmaßregel, die Marguerite bei ihrem jungen Russen kennengelernt. Hat doch diese Phantasie meines Pariser Freundes mich zu dem Versuche gebracht, ebenfalls jenen wunderbaren Strahl in meinem Mund aufzunehmen, der mit elektrischer Kraft im Moment höchster Wollust aus dem Baume des Lebens hervorschießt. Das gehört aber zu meinen späteren Bekenntnissen und ich kehre daher zu meinen Wiener Sonnabenden zurück.

Es machte mir ein außerordentliches Vergnügen, im Spiegel dem lüsternen Spiele der Hand zu folgen. Der Mittelpunkt des Sinnenreizes lag jedem Angriff offen dar, denn ich hatte die Schenkel so weit als möglich auseinander gespreizt. Geschäftig spielte, rieb und kitzelte ich, drang dann tiefer mit dem Finger ein und fühlte, wie brünstig mein Inneres dem Wohltäter entgegenkam.

Lassen sich denn diese himmlischen Gefühle beschreiben? Wie das Blut durch die Adern jagt, wie jeder Nerv bebt, der Atem stockt und endlich der befruchtende, heiße und doch lindernde Lebenstau hervorbricht, um die glühenden Lippen des Liebesmundes zu befeuchten und zu kühlen! Im Niederschreiben entzückt mich die Erinnerung an jene glücklichen Stunden in Wien noch so sehr, daß meine linke Hand unwillkürlich den Weg dahin sucht, wo diese Erinnerungen den lebendigsten Eindruck gemacht. Aus meiner schlecht werdenden Schrift werden Sie sehen, daß mich das Gefühl übermannt. Mein ganzer Körper zittert vor Sehnsucht und Vergnügen. Weg mit der Feder!

Aus der Reihe "Memoiren einer Sängerin" 05.02.2008 Weiter lesen

erotische-geschichtenWilhemine Schröder-Devrient schrieb obige erotische Geschichte. - Eine der größten Gesangstragödinnen auf deutschen Bühnen des 19. Jahrhunderts. Eine schöne, selbstbewusste Frau, die ihren Weg in einer Welt machte, in der Männer das Wirtschafts- und Kulturleben bestimmten. Bis heute verstummen die Gerüchte nicht, dass sie zugleich die Autorin eines äußerst erotischen Erfolgsromans war. Ein Porträt der Autorin.

“Ich wollte den Männern auf den Grund gehen” - Was bleibt vom Jahr 1868? Man stutzt. Überlegt. Schweigt. Wenig hat die Zeit überdauert, wenn man zurückblickt. Aber drei Dinge sind es denn doch, die bleiben. Die Ironie dabei: Was damals gefeiert wurde, ist heute vergessen. Und was 1868 nicht beachtet wurde, veränderte die Welt: Eine kurze Einführung in den Roman "Memoiren einer Sängerin".

erotische geschichten

Die Erotik-Reihe "Memoiren einer Sängerin" - alle bisherigen Folgen

Die erste Geschichte der Reihe stehen in der Liste oben, neueste Liebesgeschichten stehen unten.

001 - Intime Memoiren einer erfahrenen Frau
002 - Keine weiteren Briefe ohne Gegenleistung
003 - Eine Pubertierende entdeckt ihren Körper
004 - Die Hand im Schoß einer 14-Jährigen
005 - Der Teenie versteckt sich im Schlafzimmer der Eltern ...
006 - Entdeckungen eines jungen Mädchens im Schlafzimmer der Eltern
007 - Vater hielt Mutters weit geöffneten Schenkel auseinander
008 - Das Glied in der Hand meines Vaters
009 - “Bis zum Herzen spürte ich deinen heißen Strahl”
010 - Vater war vollständig befriedigt - Mutter aber noch nicht
011 - “Jetzt! Jetzt! Ich spritze! Himmlisch!”
012 - Verwirrung der Gefühle
013 - Gedankenspiele eines jungen Mädchens
014 - Loch-Beobachtungen
016 - Als die Erzieherin glaubte, allein zu sein ...
017 - Der Stab, die Milch und die Lust
018 - Zwischen meinen Schenkeln prickelte und juckte es
019 - “Ich beobachtete, was mein Cousin auf der Toilette trieb”
020 - “Ich stieg zu ihr ins Bett”
021 - Eine wundersame Wärme ergoss sich über meinen Körper
022 - Nichts Schöneres gibt es auf Erden ...
023 - Das wunderbare Glied in seiner Kraft und Herrlichkeit
024 - Entjungferung
025 - Und das alles schon mit 14 Jahren!
026 - Frau Baronin möchte frisiert werden
027 - Lesbische Spiele
028 - Die sonderbar geformte Blase
029 - Des Doktor Condoms liebreizende Erfindung
030 - Nächtliche Entdeckungen
031 - Der Graf: Unzweifelhaft im Besitz des entscheidenden Punktes ...
032 - Die Sex-Intrige
033 - Sexspiele zu dritt
034 - Abschied von der Baronin
035 - Der eine Augenblick der Unachtsamkeit ...
036 - Der Vorgeschmack der Freuden
037 - Ein Mädchen von 16 Jahren
038 - Die junge Hirtin mag es grob ...
040 - Er bückte sich, um mir unter den Rock zu sehen ...
041 - Herrlich schüchtern war der junge Mann ...
042 - Er war so herrlich unerfahren ...
043 - Meine Tante lässt sich lecken - von ihrem Hund
044 - Sie macht es dem Hund, bis er spritzt
045 - Sex mit Tieren
046 - Seine Küsse auf der Spalte ...
047 - Das himmlische Balsam
048 - Mit einer geschickten Intrige verlässt sie den Liebhaber!
049 - Freudenspiele im Bad
050 - Das geheime Verhältnis
051 - Unverhofft kommt oft!
052 - Sex zu dritt - ganz überraschend ...

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