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046 - Seine Küsse auf der Spalte ...

Nach jenen Erklärungen und Vertraulichkeiten im Fiaker wurde das Verhältnis zwischen Franzl und mir ein sehr eigentümliches. Da ich ihn nicht liebte - dieses wunderbar mächtige Gefühl sollte ich erst später und zu meinem Unglück kennenlernen - so hatte ich fest beschlossen, daß ich ihm nie das ganze Recht eines Mannes gestatten wollte. Er sollte mir zum Amüsement dienen und ich wollte mit ihm erfahren und kennenlernen, was sich ohne Gefahr erfahren ließ. Natürlich wurde er nach und nach dreister, aber eben, weil ich ihm nie die letzte Gunst gestattete, behielt ich stets die Gewalt über ihn und konnte ihn mit einem Wort leiten.

So oft ich mit ihm allein war, und ich war auch darauf bedacht, daß dies nicht zu oft geschah, hatte ich die reizendsten Augenblicke mit ihm. Seiner Hand gestattete ich die vollste Freiheit und er war bald genug weniger ungeschickt und ungestüm, als in jenem Fiaker. Er durfte jeden Teil meines Körpers küssen, liebkosen! Aber freilich hatte ich immer genug zu tun und aufzupassen, um ihn von mehr abzuhalten. So wie er sich zwischen meine Schenkel drängte, – sich unbemerkt zu entblößen versuchte und dem Hauptziel zustrebte, warf ich ihn mit einer geschickten Wendung zurück und wurde erst wieder nachgiebig, wenn er versprach, bescheiden zu sein.

Das wurde dem armen Jungen freilich herzlich sauer und ich bemerkte einige Male, daß er in der höchsten Aufregung nicht mehr Herr über sich blieb und ihm seine Kraft ausströmte. Entsetzlich neugierig war ich schon längst gewesen, jenes wunderbare, von der Natur so sinnreich ausgestattete Werkzeug näher kennen zu lernen, mit dem der Mann uns so unbeschreiblich glücklich, aber auch so namenlos unglücklich machen kann.

Ich müßte weniger weiblichen Mutterwitz besessen haben, wenn ich nicht auch darin bald meinen Willen gehabt hätte. Natürlich durfte er nicht merken, was ich eigentlich wünschte, im Gegenteil sollte er glauben müssen, daß er mich zu jedem Schritt auf dieser abschüssigen Bahn verführt. Das beste Mittel war, ihn selbst dasjenige bei mir tun zu lassen, was ich eigentlich bei ihm tun wollte und Tantchens Mops hatte mich belehrt, daß, wenn man nicht alles gewähren will und kann, doch Entschädigung dafür möglich ist. Es war auch nicht schwer, meinen Franzl dahin zu bringen, daß er nicht allein den Mund und Busen küßte, sondern sich ein entscheidenderes Ziel für seine Küsse aufsuchte. Kann aber die Zunge beim Kusse des Mundes nicht lange untätig bleiben, so kann sie es noch weniger beim Berühren des Mittelpunktes aller unserer Reize, und als erst meine Seufzer, mein Dehnen und Beben ihm verrieten, daß ich dieser Liebkosung gegenüber schwach würde, da wurde er sogar sinnreich und bereitete mir ein unbeschreibliches Vergnügen.

Manchmal schien er es benutzen zu wollen, wenn mich nach einem Ergüsse meines Innern vollkommene Kraftlosigkeit und Hingebung zu überkommen schien. Er schob sich dann herauf und wollte meinen unbewachten Augenblick benutzen, fand sich aber jedesmal getäuscht, denn auch in den Augenblicken höchsten Vergnügens verließ mich das Bewußtsein nicht, was alles auf dem Spiele stand, wenn ich mich in dem Hauptpunkte nachgiebig zeigte. Ganz bescheiden mußte er von seinem vermeintlich schon eroberten Throne wieder herabsteigen und sich dorthin wenden, wo er ohne Gefahr Vergnügen genießen konnte. Was Marguerite mir von ihren heimlichen Spielen mit ihrer Herrin erzählt, das erfuhr ich jetzt an mir selbst.

Wenn Franzl mit seinem Lockenkopf zwischen meinen Schenkeln lag, den Mund fest auf dem Gegenstande seiner Sehnsucht und wenn er dann seiner Zunge das freieste, lüsternste Spiel ließ, kitzelte, saugte, so tief als möglich einzudringen suchte und ich ganz sorglos und ruhig genießend daliegen konnte, dann verglich ich im Stillen, wie viel glücklicher ich war, als die Baronin. Bei mir war es ein junger, hübscher, kräftiger Mann, bei ihr war es nur Marguerite gewesen. Ich konnte sehen, welche mächtige Wirkung meine Hingebung auf ihn machte. Es war unbeschreiblich reizend, besonders wenn es im Moment des höchsten Entzückens warm aus meinem Innern hervorschoß und er deswegen die Lippen nicht wegnahm, sondern sie nur um so fester ansaugte und schlürfte, als ob er mein ganzes Leben in sich hineintrinken wollte.

Ich leugne keinen Augenblick, daß diese Art des Genusses stets einen außerordentlichen Reiz für mich gehabt hat. Es liegt teilweise in der eignen, vollkommenen Untätigkeit, mit der das Weib die Liebkosungen des Mannes genießt, teils aber auch in der Ungewöhnlichkeit der Huldigung, die dadurch ihren Reizen dargebracht wird; denn wie gesagt, sie ist selten und namentlich dann, wenn der Mann ein Recht hat, mehr zu verlangen.

Schon in der ganz äußerlichen Berührung mit dem Munde, in dem ganz einfachen Kusse zeigt sich eine berauschende Wirkung, versteht aber die Zunge ihre Aufgabe, oder lernt sie ihre Aufgabe durch die Bewegungen des geschmeichelten Teiles verstehen, so weiß ich in der Tat nicht, ob ich diesem Genüsse nicht den Vorzug vor jedem anderen geben soll, schon weil er so viel länger dauert und immer noch ein Sehnen nach mehr übrig läßt.

Aus der Reihe "Memoiren einer Sängerin" 17.05.2008 Weiter lesen

erotische-geschichtenWilhemine Schröder-Devrient schrieb obige erotische Geschichte. - Eine der größten Gesangstragödinnen auf deutschen Bühnen des 19. Jahrhunderts. Eine schöne, selbstbewusste Frau, die ihren Weg in einer Welt machte, in der Männer das Wirtschafts- und Kulturleben bestimmten. Bis heute verstummen die Gerüchte nicht, dass sie zugleich die Autorin eines äußerst erotischen Erfolgsromans war. Ein Porträt der Autorin.

“Ich wollte den Männern auf den Grund gehen” - Was bleibt vom Jahr 1868? Man stutzt. Überlegt. Schweigt. Wenig hat die Zeit überdauert, wenn man zurückblickt. Aber drei Dinge sind es denn doch, die bleiben. Die Ironie dabei: Was damals gefeiert wurde, ist heute vergessen. Und was 1868 nicht beachtet wurde, veränderte die Welt: Eine kurze Einführung in den Roman "Memoiren einer Sängerin".

erotische geschichten

Die Erotik-Reihe "Memoiren einer Sängerin" - alle bisherigen Folgen

Die erste Geschichte der Reihe stehen in der Liste oben, neueste Liebesgeschichten stehen unten.

001 - Intime Memoiren einer erfahrenen Frau
002 - Keine weiteren Briefe ohne Gegenleistung
003 - Eine Pubertierende entdeckt ihren Körper
004 - Die Hand im Schoß einer 14-Jährigen
005 - Der Teenie versteckt sich im Schlafzimmer der Eltern ...
006 - Entdeckungen eines jungen Mädchens im Schlafzimmer der Eltern
007 - Vater hielt Mutters weit geöffneten Schenkel auseinander
008 - Das Glied in der Hand meines Vaters
009 - “Bis zum Herzen spürte ich deinen heißen Strahl”
010 - Vater war vollständig befriedigt - Mutter aber noch nicht
011 - “Jetzt! Jetzt! Ich spritze! Himmlisch!”
012 - Verwirrung der Gefühle
013 - Gedankenspiele eines jungen Mädchens
014 - Loch-Beobachtungen
016 - Als die Erzieherin glaubte, allein zu sein ...
017 - Der Stab, die Milch und die Lust
018 - Zwischen meinen Schenkeln prickelte und juckte es
019 - “Ich beobachtete, was mein Cousin auf der Toilette trieb”
020 - “Ich stieg zu ihr ins Bett”
021 - Eine wundersame Wärme ergoss sich über meinen Körper
022 - Nichts Schöneres gibt es auf Erden ...
023 - Das wunderbare Glied in seiner Kraft und Herrlichkeit
024 - Entjungferung
025 - Und das alles schon mit 14 Jahren!
026 - Frau Baronin möchte frisiert werden
027 - Lesbische Spiele
028 - Die sonderbar geformte Blase
029 - Des Doktor Condoms liebreizende Erfindung
030 - Nächtliche Entdeckungen
031 - Der Graf: Unzweifelhaft im Besitz des entscheidenden Punktes ...
032 - Die Sex-Intrige
033 - Sexspiele zu dritt
034 - Abschied von der Baronin
035 - Der eine Augenblick der Unachtsamkeit ...
036 - Der Vorgeschmack der Freuden
037 - Ein Mädchen von 16 Jahren
038 - Die junge Hirtin mag es grob ...
039 - Lüsterne Spiele in der Badewanne
040 - Er bückte sich, um mir unter den Rock zu sehen ...
041 - Herrlich schüchtern war der junge Mann ...
042 - Er war so herrlich unerfahren ...
043 - Meine Tante lässt sich lecken - von ihrem Hund
044 - Sie macht es dem Hund, bis er spritzt
045 - Sex mit Tieren
047 - Das himmlische Balsam
048 - Mit einer geschickten Intrige verlässt sie den Liebhaber!
049 - Freudenspiele im Bad
050 - Das geheime Verhältnis
051 - Unverhofft kommt oft!
052 - Sex zu dritt - ganz überraschend ...

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