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052 - Sex zu dritt - ganz überraschend ...

Die Praxis war vorüber, nun sollte nach kurzer Erholung die Theorie folgen. Ich weiß nicht, ob absichtlich oder zufällig, aber der Fürst war so von Rudolphinen herabgesunken, daß er nun in der Mitte zwischen uns beiden lag, doch machte er nicht die geringste Bewegung, welche mich hätte scheu machen oder erschrecken können. Ich wußte recht gut, daß meine Stärke und meine Überlegenheit gegen das überraschte Paar im Schweigen bestand, und wollte abwarten, welche Mittel beide anwenden würden, um die Mitwisserin unschädlich zu machen.

Sie versuchten es denn auch abwechselnd auf die verschiedenste Art: Zuerst bewies mir Rudolphine, daß sie bei der offenbaren Vernachlässigung ihres Mannes und bei seinen Versuchen bei anderen Frauen, - von denen ich ja auch belästigt worden sei, vollkommen Recht habe, sich in den Armen eines so liebenswürdigen, gebildeten und vor allen Dingen diskreten Kavaliers schadlos zu halten. In der Blüte ihrer Jahre könne und wolle sie die süßesten Entzückungen auf Erden nicht entbehren, und um so weniger, als auch die Ärzte ihr geraten hätten, ihrem Temperamente keine Gewalt anzutun. Ich wisse ja von ihr, daß sie nun ein lebhaftes Temperament habe, so gut, wie sie von mir wisse, daß ich auch keineswegs gleichgültig für die Liebe sei, obgleich ich mich vor den Folgen fürchtete.

Sie wollte mich nur daran erinnern, was wir beide es heute Abend schon zusammen getrieben hatten, ehe der Fürst sie auf so unbegreifliche Weise überraschte. Wieder wollte ich ihr den Mund zuhalten, aber das ging nicht über meinen Nachbar hinweg, der nun meine Hand ergriff und zärtlich küßte. Nun war die Reihe an ihm. Seine Aufgabe war keine leichte, denn er mußte jedes Wort wägen, um Rudolphinen nicht zu verletzen, aber ich hörte es dem Ton seiner Stimme an, daß ihm doch viel mehr daran lag, mich sobald als möglich zu gewinnen, als Rudolphinen bei guter Laune zu halten, da diese doch in alles einwilligen mußte, wenn sie nicht Gefahr laufen wollte, das bis dahin so geschickt verhüllte Geheimnis entdeckt zu sehen.

Ich weiß nicht mehr, was er alles sprach, um mich zu beruhigen, sich zu entschuldigen, mir zu schildern, daß ich nichts von ihm zu fürchten habe; aber ich weiß genau, daß die Wärme seines nackten Körpers mich berauschte, daß seine Hand erst meine Brust, dann den ganzen Leib und endlich den Mittelpunkt seiner und meiner Wünsche liebkoste, wodurch ich in einen unbeschreiblichen Zustand geriet. Der Fürst ging langsam aber sicher vor. Nur einen Kuß wollte ich nicht, weil er sehr bald gemerkt haben würde, daß ich vor Begierde brannte, ihn zu erwidern. Ich kämpfte mit mir, ob ich nicht lieber der ganzen Komödie ein Ende machen und mich ohne weitere Ziererei den nun einmal mächtigen Umständen ergeben sollte, aber dann gab ich ja meinen Vorteil über die beiden Sünder auf, ließ den Faden für meine Marionetten aus der Hand und wäre ja überdies der Möglichkeit ausgesetzt gewesen, von dem starken, außerordentlich wollüstigen Manne zu empfangen; denn daß der Fürst sich nicht mäßigen würde, wenn er einmal als Sieger eingezogen war, das hatte ich aus der Heftigkeit gemerkt, mit welcher er bei Rudolphinen endigte. Da hätte wahrlich weder Bitten noch Zureden, noch eine zurückhaltende Bewegung von meiner Seite geholfen; und wußte ich denn, daß ich überhaupt fähig sein würde, im Augenblicke der Entscheidung zurückzuhalten?

Meine ganze Karriere stand auf dem Spiele. Ich blieb also fest, ließ mir alles gefallen, aber erwiderte nichts und setzte augenblicklich den ernstesten Widerstand entgegen, wenn der Fürst Miene machte, mehr als Spiel zu verlangen. Rudolphine wußte nicht mehr, was sie mir sagen und was sie mit mir anfangen sollte, aber sie fühlte, daß noch in dieser Nacht mein Widerstand besiegt werden müsse, um am nächsten Tage noch die Augen vor mir aufschlagen zu können. Um mich aufzuregen, kam sie mit dem Kopf zu mir herüber, küßte mich, saugte an meinem Busen und warf sich schließlich zwischen meine Schenkel, heftete den Mund auf den Eingang zu dem noch unentweiht geglaubten Tempel und begann ein so reizendes Spiel, daß ich ihr volle Freiheit ließ.

Der Fürst war bei ihrer Annäherung beiseite gerückt und ließ Rudolphinen, welche neben mir kniete, gewähren, während er selbst mich mit äußerster Erregung küßte, so daß oben seine und unten Rudolphinens Küsse mich bedeckten. Da ich keinen Widerstand mehr leistete, weil ja der Mittelpunkt geschützt war, so führte er meine Hand an sein Szepter und ich folgte anscheinend willenlos seiner Leitung; dabei mußte ich aber zwischen den Schenkeln der knienden Rudolphine hindurchfassen und merkte recht gut, daß er mit der anderen Hand da beschäftigt war, wo sich vor kurzem das Zepter befunden, welches ich jetzt in der Hand hatte und nach seiner Anleitung streicheln, umschließen und drücken mußte. Das war verwickelt, aber unbeschreiblich reizend, und ich bedauere nur, daß es dunkel war, denn so etwas muß man auch mit den Augen genießen! Aus den zitternden und zuckenden Bewegungen Rudolphinens erkannte ich bald, daß sowohl ihr Küssen und das Saugen bei mir, als die Hand des Fürsten bei ihr neue Begierden erweckt hatte, denn sie dehnte und spreizte sich so heftig, daß der Fürst sich plötzlich erhob und eine mir bis dahin noch unbekannt gebliebene Stellung einnahm. Er beugte sich nämlich von hinten her über sie und drang so in sie ein. Natürlich hatte ich die Hand in dem Augenblicke zurückgezogen, wo sich der Fürst aus seiner liegenden Stellung erhob; er aber ergriff sie wieder und führte sie ungeachtet an den Ort, wo er sich auf das Innigste mit Rudolphinen vereinigte. Dort lehrte er meine Hand eine Beschäftigung, wie ich sie noch nicht geahnt, denn sie kam beiden Genießenden zugute. Bald mußte ich den unteren Teil seines Dolches umfassen, bald die Scheide, die ihn aufnehmen sollte, kitzeln.

Aus der Reihe "Memoiren einer Sängerin" 24.09.2008 Weiter lesen

erotische-geschichtenWilhemine Schröder-Devrient schrieb obige erotische Geschichte. - Eine der größten Gesangstragödinnen auf deutschen Bühnen des 19. Jahrhunderts. Eine schöne, selbstbewusste Frau, die ihren Weg in einer Welt machte, in der Männer das Wirtschafts- und Kulturleben bestimmten. Bis heute verstummen die Gerüchte nicht, dass sie zugleich die Autorin eines äußerst erotischen Erfolgsromans war. Ein Porträt der Autorin.

“Ich wollte den Männern auf den Grund gehen” - Was bleibt vom Jahr 1868? Man stutzt. Überlegt. Schweigt. Wenig hat die Zeit überdauert, wenn man zurückblickt. Aber drei Dinge sind es denn doch, die bleiben. Die Ironie dabei: Was damals gefeiert wurde, ist heute vergessen. Und was 1868 nicht beachtet wurde, veränderte die Welt: Eine kurze Einführung in den Roman "Memoiren einer Sängerin".

erotische geschichten

Die Erotik-Reihe "Memoiren einer Sängerin" - alle bisherigen Folgen

Die erste Geschichte der Reihe stehen in der Liste oben, neueste Liebesgeschichten stehen unten.

001 - Intime Memoiren einer erfahrenen Frau
002 - Keine weiteren Briefe ohne Gegenleistung
003 - Eine Pubertierende entdeckt ihren Körper
004 - Die Hand im Schoß einer 14-Jährigen
005 - Der Teenie versteckt sich im Schlafzimmer der Eltern ...
006 - Entdeckungen eines jungen Mädchens im Schlafzimmer der Eltern
007 - Vater hielt Mutters weit geöffneten Schenkel auseinander
008 - Das Glied in der Hand meines Vaters
009 - “Bis zum Herzen spürte ich deinen heißen Strahl”
010 - Vater war vollständig befriedigt - Mutter aber noch nicht
011 - “Jetzt! Jetzt! Ich spritze! Himmlisch!”
012 - Verwirrung der Gefühle
013 - Gedankenspiele eines jungen Mädchens
014 - Loch-Beobachtungen
016 - Als die Erzieherin glaubte, allein zu sein ...
017 - Der Stab, die Milch und die Lust
018 - Zwischen meinen Schenkeln prickelte und juckte es
019 - “Ich beobachtete, was mein Cousin auf der Toilette trieb”
020 - “Ich stieg zu ihr ins Bett”
021 - Eine wundersame Wärme ergoss sich über meinen Körper
022 - Nichts Schöneres gibt es auf Erden ...
023 - Das wunderbare Glied in seiner Kraft und Herrlichkeit
024 - Entjungferung
025 - Und das alles schon mit 14 Jahren!
026 - Frau Baronin möchte frisiert werden
027 - Lesbische Spiele
028 - Die sonderbar geformte Blase
029 - Des Doktor Condoms liebreizende Erfindung
030 - Nächtliche Entdeckungen
031 - Der Graf: Unzweifelhaft im Besitz des entscheidenden Punktes ...
032 - Die Sex-Intrige
033 - Sexspiele zu dritt
034 - Abschied von der Baronin
035 - Der eine Augenblick der Unachtsamkeit ...
036 - Der Vorgeschmack der Freuden
037 - Ein Mädchen von 16 Jahren
038 - Die junge Hirtin mag es grob ...
039 - Lüsterne Spiele in der Badewanne
040 - Er bückte sich, um mir unter den Rock zu sehen ...
041 - Herrlich schüchtern war der junge Mann ...
042 - Er war so herrlich unerfahren ...
043 - Meine Tante lässt sich lecken - von ihrem Hund
044 - Sie macht es dem Hund, bis er spritzt
045 - Sex mit Tieren
046 - Seine Küsse auf der Spalte ...
047 - Das himmlische Balsam
048 - Mit einer geschickten Intrige verlässt sie den Liebhaber!
049 - Freudenspiele im Bad
050 - Das geheime Verhältnis
051 - Unverhofft kommt oft!

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