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022 - Nichts Schöneres gibt es auf Erden ...

Marguerite hielt auch die Ruhe meiner Hand nicht aus, sondern hob und drehte sich ihr entgegen; die Schenkel kamen in eine eigentümlich zitternde und bohrende Bewegung, und nun erklärte sie mir, daß der Schmerz bei ihr mehr unten, mehr im Innern sei. Gefällig, aber keineswegs übereilt oder mich verratend, suchte ich ihr den unglücklichen Schmerz zu lindern und ließ den Zeigefinger so tief als möglich die schmerzhafte Stelle suchen. Es machte mir ein ganz unbeschreibliches Vergnügen, den wunderbaren Bau dieser Öffnung auf das genaueste zu untersuchen, aber immer noch so plump und anscheinend unwissend, daß sie sich bewegen mußte, wenn sie die Frucht ihrer Verstellung ernten wollte. Das tat sie denn auch, und meine Hand spielte nun dieselbe Rolle, die mein Vater gespielt, als meine Mutter sich über ihn gesetzt.

Meine Hand verhielt sich still und Marguerite kam seufzend, küssend und zitternd in eine so heftige Bewegung, stieß so leidenschaftlich von unten herauf gegen meine Hand, daß meine Finger bis an die Wurzel in ihr versinken mußten. Anfangs war es feucht und schlüpfrig gewesen, bald aber heiß und trocken geworden, und nun fühlte ich plötzlich, während sie seufzende und unartikulierte Töne ausstieß, meine Hand über und über mit einer heißen Flüssigkeit benetzt, von der ich schloß, daß sie wohl dasselbe sein müsse, was ich bei meinem Cousin gesehen. – Gleich darauf hörte ihre Bewegung auf, und sie lag schwer atmend ganz still neben mir.

Es war mir gelungen! Zufall und Schlauheit hatten mir geholfen, eine Vertraulichkeit herzustellen, die nun jedenfalls weiterführen mußte. Als sie wieder zu sich kam, war sie offenbar verlegen, wie sie mir ihr Benehmen erklären, ihre Wollust verbergen sollte, denn nach meiner Regungslosigkeit mußte sie schließen, daß ich noch ganz unwissend sei. Unzweifelhaft überlegte sie, was sie tun und sagen solle, um den Vorgang unschädlich für ihre Stellung im Hause des Onkels zu machen und mich über den eigentlichen Charakter des Schmerzes zu täuschen, den sie gefühlt. Auch ich überlegte, was nun das Beste sei, ob ich mich ganz unwissend stellen sollte oder nur die Neugierde meine Entschuldigung übernehmen lassen sollte.

Tat ich das erstere, so konnte sie mir Falsches erzählen, mir irgend etwas aufbinden, was ich dann glauben mußte, wenn ich mich nicht verraten wollte, noch mehr Lust als Neugier für die Sache zu haben. So entschloß ich mich, offen zu sein und nur zu verheimlichen, daß keineswegs der Zufall, sondern meine Berechnung die neue Lage herbeigeführt, in der wir uns befanden. Als Marguerite wieder ganz zu sich gekommen war, schien sie zu bereuen, daß sie sich so ganz ihrem Temperamente überlassen und daß ich sie verraten könnte.

Ich beruhigte sie aber bald darüber, indem ich ihr nach und nach alles erzählte, was ich seit dem Tage vorher alles gesehen, und sie bat, mir zu erklären, was das eigentlich sei, da auch ihr Seufzen, ihre Bewegungen und die sonderbare Feuchtigkeit, mit der sie meine Hand überströmt, mir bewiesen, daß sie wohl damit bekannt sei. Nur verschwieg ich ihr, daß ich auch sie belauscht und recht gut wisse, was sie im Stillen treibe, weil ich mich überzeugen wollte, ob sie ganz aufrichtig gegen mich sein würde. Meine neugierigen Fragen schienen ihr eine schwere Last vom Herzen zu nehmen. Sie fühlte sich wieder in ihrem richtigen Verhältnisse als älteres Mädchen gegen eine Unerfahrene, und als ich ihr alles gestand und umständlich erzählte, mit welcher Leidenschaft sich meine Mutter benommen, so schämte sie sich auch nicht mehr vor mir.

Sie gestand mir ein, daß sie nächst ihrer Religion nichts Wichtigeres und Schöneres kenne auf Erden als den Genuß, mit welchem die Natur alles ausgestattet und umgeben, was Bezug auf die sinnliche Liebe hat. Ich erfuhr nun alles, und wenn Sie in meinen späteren Schilderungen und Betrachtungen einige Philosophie und Menschenkenntnis finden, so verdanke ich die erste Grundlage dazu der Belehrung meiner lieben Marguerite, die gerade in dieser Beziehung reiche Erfahrungen gemacht hatte.

Aus der Reihe "Memoiren einer Sängerin" 29.11.2007 Weiter lesen

erotische-geschichtenWilhemine Schröder-Devrient schrieb obige erotische Geschichte. - Eine der größten Gesangstragödinnen auf deutschen Bühnen des 19. Jahrhunderts. Eine schöne, selbstbewusste Frau, die ihren Weg in einer Welt machte, in der Männer das Wirtschafts- und Kulturleben bestimmten. Bis heute verstummen die Gerüchte nicht, dass sie zugleich die Autorin eines äußerst erotischen Erfolgsromans war. Ein Porträt der Autorin.

“Ich wollte den Männern auf den Grund gehen” - Was bleibt vom Jahr 1868? Man stutzt. Überlegt. Schweigt. Wenig hat die Zeit überdauert, wenn man zurückblickt. Aber drei Dinge sind es denn doch, die bleiben. Die Ironie dabei: Was damals gefeiert wurde, ist heute vergessen. Und was 1868 nicht beachtet wurde, veränderte die Welt: Eine kurze Einführung in den Roman "Memoiren einer Sängerin".

erotische geschichten

Die Erotik-Reihe "Memoiren einer Sängerin" - alle bisherigen Folgen

Die erste Geschichte der Reihe stehen in der Liste oben, neueste Liebesgeschichten stehen unten.

001 - Intime Memoiren einer erfahrenen Frau
002 - Keine weiteren Briefe ohne Gegenleistung
003 - Eine Pubertierende entdeckt ihren Körper
004 - Die Hand im Schoß einer 14-Jährigen
005 - Der Teenie versteckt sich im Schlafzimmer der Eltern ...
006 - Entdeckungen eines jungen Mädchens im Schlafzimmer der Eltern
007 - Vater hielt Mutters weit geöffneten Schenkel auseinander
008 - Das Glied in der Hand meines Vaters
009 - “Bis zum Herzen spürte ich deinen heißen Strahl”
010 - Vater war vollständig befriedigt - Mutter aber noch nicht
011 - “Jetzt! Jetzt! Ich spritze! Himmlisch!”
012 - Verwirrung der Gefühle
013 - Gedankenspiele eines jungen Mädchens
014 - Loch-Beobachtungen
016 - Als die Erzieherin glaubte, allein zu sein ...
017 - Der Stab, die Milch und die Lust
018 - Zwischen meinen Schenkeln prickelte und juckte es
019 - “Ich beobachtete, was mein Cousin auf der Toilette trieb”
020 - “Ich stieg zu ihr ins Bett”
021 - Eine wundersame Wärme ergoss sich über meinen Körper
023 - Das wunderbare Glied in seiner Kraft und Herrlichkeit
024 - Entjungferung
025 - Und das alles schon mit 14 Jahren!
026 - Frau Baronin möchte frisiert werden
027 - Lesbische Spiele
028 - Die sonderbar geformte Blase
029 - Des Doktor Condoms liebreizende Erfindung
030 - Nächtliche Entdeckungen
031 - Der Graf: Unzweifelhaft im Besitz des entscheidenden Punktes ...
032 - Die Sex-Intrige
033 - Sexspiele zu dritt
034 - Abschied von der Baronin
035 - Der eine Augenblick der Unachtsamkeit ...
036 - Der Vorgeschmack der Freuden
037 - Ein Mädchen von 16 Jahren
038 - Die junge Hirtin mag es grob ...
039 - Lüsterne Spiele in der Badewanne
040 - Er bückte sich, um mir unter den Rock zu sehen ...
041 - Herrlich schüchtern war der junge Mann ...
042 - Er war so herrlich unerfahren ...
043 - Meine Tante lässt sich lecken - von ihrem Hund
044 - Sie macht es dem Hund, bis er spritzt
045 - Sex mit Tieren
046 - Seine Küsse auf der Spalte ...
047 - Das himmlische Balsam
048 - Mit einer geschickten Intrige verlässt sie den Liebhaber!
049 - Freudenspiele im Bad
050 - Das geheime Verhältnis
051 - Unverhofft kommt oft!
052 - Sex zu dritt - ganz überraschend ...

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