Klassische erotische Geschichten: jeden Tag neue erotische Geschichten, immer kostenlos.

Genießen Sie literarische Häppchen zwischendurch; oder lassen Sie sich von einer ganzen Textreihe zum Lesen verführen: Erotischen Literatur ist in der kurzen und in der langen Form ein geistreicher Genuss. In dieser Sektion finden Sie lange Geschichten, die wir in mehrere Teile aufgespalten haben, damit sie am Bildschirm besser lesbar sind. Jede Woche erscheinen neue Teile.

053 - Die Sexnacht mit dem Fürsten

Anscheinend widerstrebend, war ich doch gelehrig, und da Rudolphine immer leidenschaftlicher saugte und küßte, je höher ihre Wollust stieg, so mußten wir wohl alle drei gleichzeitig die höchste Stufe des Genusses erklimmen. Es war berauschend, schwelgerisch, aber auch so anstrengend, daß wir alle drei wohl eine Viertelstunde wie leblos nebeneinander lagen. Dabei war uns in der warmen Sommernacht so heiß geworden, daß wir es kaum noch unter der leichten Decke aushalten konnten und so weit das Bett nur irgend erlaubte, auseinanderrückten. Endlich hatten wir uns erholt und nun folgte der heißen Tat wieder das kühle Raisonnement.

Der Fürst sprach so ruhig über das vom Zufall herbeigeführte Verhältnis, als verabrede er eine Landpartie mit uns. Auf Rudolphinens Plauderhaftigkeit fußend, gab er sich gar keine Mühe, mich überhaupt zu gewinnen, sondern begnügte sich nur, meine Scheu vor den Folgen zu bekämpfen. Aus der Gelehrigkeit meiner Hand und aus dem Vergnügen, das meine hochklopfende Brust, meine zitternden Schenkel über das Zungenspiel Rudolphinens am Mittelpunkt meiner Weiblichkeit verrieten, hatte er sehr wohl erkannt, daß er für die Sache selbst auf keine zu großen Schwierigkeiten stoßen würde; aber er mußte mir die Möglichkeit einer Gefahrlosigkeit beweisen und das versuchte er denn auch mit der ganzen Geschicklichkeit eines vollendeten Welt- und Lebemannes. So überließ er den sicheren Sieg der Zeit und bat nicht einmal um eine Wiederholung dieser schönen Nacht.

Gegen 1 Uhr nach Mitternacht mußte er uns verlassen, da es schon sehr früh hell wurde und er der Sicherheit und dem Geheimnisse des Genusses bereitwillig die Dauer und Bequemlichkeit desselben aufopferte. Er hatte aus dem Garderobenzimmer eine kleine Treppe, ein Fenster nach dem Flure, eine Treppe nach dem Boden und dort eine Dachluke zu passieren, ehe er auf den Boden seines Hauses und von dort allerdings unbemerkt in seine Wohnung gelangen konnte. Der Abschied war ein wunderbares Gemisch von Zärtlichkeit und Befangenheit, Scherzen, Abwehr und Vertraulichkeit. Als er glücklich fort war, hatte weder Rudolphine Lust zu weiteren Explikationen, noch ich Lust, mich schon jetzt an sie zu ergeben. Wir waren beide so müde und angegriffen, daß wir bald fest einschliefen und erst spät erwachten.

Ich stellte mich trostlos, auf diese Art in die Hände eines Mannes gefallen zu sein und tief gekränkt, daß sie ihn von unseren geheimen Vergnügungen unterrichtet hatte. Sie merkte es gar nicht, wieviel Vergnügen es mir machte, mich von ihr trösten und beruhigen zu lassen. Natürlich schlug ich es ab, auch in der nächsten Nacht bei ihr zu schlafen, denn so etwas sollte mir nicht wieder passieren, meine Sinne sollten mir gegen meine bessere Überzeugung keinen Streich mehr spielen, ich würde daher allein schlafen und sie sollte nur nicht denken, daß ich je dem Fürsten gestatten würde, was sie ihm gestattet habe, sie sei verheiratet und dürfte also vor aller Welt schwanger sein, ich aber als Künstlerin und von tausend Augen beobachtet, würde mich unglücklich machen.

Wie ich erwartet hatte, kam sie jetzt mit den Sicherungsmitteln heraus, erzählte mir, daß sie die intime Bekanntschaft des Fürsten in einer Zeit gemacht, wo sie ihrem Manne infolge eines Zerwürfnisses wegen einer von ihm begangenen Untreue lange Zeit keine Gunstbezeugung gewährt, also auch nicht schwanger werden durfte, da habe der Fürst ihre Besorgnis durch den Gebrauch eines Domino-Condoms verscheucht, und damit könne ich es ja auch versuchen. Später habe sie sich überzeugt, daß der Fürst trotz seiner außerordentlichen Leidenschaftlichkeit beim Genüsse der Liebe, doch so viel Besonnenheit zu bewahren wisse, um stets Herr seiner Empfindungen zu bleiben. Er verstünde auch noch auf andere Weise den Ruf und die Ehre der Frauen zu schonen, und wenn ich nur hübsch artig sein wolle, würde ich auch das noch erfahren, - kurz, sie redete mir auf alle mögliche Weise zu, mich ganz dem Fürsten zu überlassen, dann stellte sie mir die heitersten und glücklichsten Stunden in Aussicht. Ich ließ sie merken, daß ihre Schilderungen und Verheißungen auf einen wirklich fruchtbaren Boden bei mir fielen, aber ich blieb auch bei meiner Scheu und Ängstlichkeit.

Gegen Mittag machte der Fürst Rudolphinen einen kurzen Besuch, eine Anstandsvisite, die auch mir gelten sollte, aber ich ließ Unwohlsein vorschützen und erschien nicht. Um so gewisser konnte ich erwarten, daß beide Maßregeln verabreden würden, um meinen Widerstand zu überwinden und mich zur vertrauten Genossin ihres geheimen Umganges zu machen. Da ich nicht mehr bei Rudolphinen schlafen wollte, so mußten sie auf ein Mittel sinnen, mich in meinem Schlafzimmer zu überraschen und zwar so bald als möglich, denn sie durften mir keine Zeit lassen, mich zu besinnen und vielleicht gar in die Stadt zurückzukehren. Der Erfolg lehrte, daß ich ganz richtig kalkuliert hatte.

Erschienen am 26.11.2008 | Eine Folge aus der Reihe "Memoiren einer Sängerin"

erotische-geschichtenWilhemine Schröder-Devrient schrieb obige erotische Geschichte. - Eine der größten Gesangstragödinnen auf deutschen Bühnen des 19. Jahrhunderts. Eine schöne, selbstbewusste Frau, die ihren Weg in einer Welt machte, in der Männer das Wirtschafts- und Kulturleben bestimmten. Bis heute verstummen die Gerüchte nicht, dass sie zugleich die Autorin eines äußerst erotischen Erfolgsromans war. Ein Porträt der Autorin.

“Ich wollte den Männern auf den Grund gehen” - Was bleibt vom Jahr 1868? Man stutzt. Überlegt. Schweigt. Wenig hat die Zeit überdauert, wenn man zurückblickt. Aber drei Dinge sind es denn doch, die bleiben. Die Ironie dabei: Was damals gefeiert wurde, ist heute vergessen. Und was 1868 nicht beachtet wurde, veränderte die Welt: Eine kurze Einführung in den Roman "Memoiren einer Sängerin".

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Die Erotik-Reihe "Memoiren einer Sängerin" - alle bisherigen Folgen

Die ersten erotischen Geschichten der Reihe stehen in der Liste oben, neueste erotische Geschichten stehen unten.

001 - Intime Memoiren einer erfahrenen Frau
002 - Keine weiteren Briefe ohne Gegenleistung
003 - Eine Pubertierende entdeckt ihren Körper
004 - Die Hand im Schoß einer 14-Jährigen
005 - Der Teenie versteckt sich im Schlafzimmer der Eltern ...
006 - Entdeckungen eines jungen Mädchens im Schlafzimmer der Eltern
007 - Vater hielt Mutters weit geöffneten Schenkel auseinander
008 - Das Glied in der Hand meines Vaters
009 - “Bis zum Herzen spürte ich deinen heißen Strahl”
010 - Vater war vollständig befriedigt - Mutter aber noch nicht
011 - “Jetzt! Jetzt! Ich spritze! Himmlisch!”
012 - Verwirrung der Gefühle
013 - Gedankenspiele eines jungen Mädchens
014 - Loch-Beobachtungen
016 - Als die Erzieherin glaubte, allein zu sein ...
017 - Der Stab, die Milch und die Lust
018 - Zwischen meinen Schenkeln prickelte und juckte es
019 - “Ich beobachtete, was mein Cousin auf der Toilette trieb”
020 - “Ich stieg zu ihr ins Bett”
021 - Eine wundersame Wärme ergoss sich über meinen Körper
022 - Nichts Schöneres gibt es auf Erden ...
023 - Das wunderbare Glied in seiner Kraft und Herrlichkeit
024 - Entjungferung
025 - Und das alles schon mit 14 Jahren!
026 - Frau Baronin möchte frisiert werden
027 - Lesbische Spiele
028 - Die sonderbar geformte Blase
029 - Des Doktor Condoms liebreizende Erfindung
030 - Nächtliche Entdeckungen
031 - Der Graf: Unzweifelhaft im Besitz des entscheidenden Punktes ...
032 - Die Sex-Intrige
033 - Sexspiele zu dritt
034 - Abschied von der Baronin
035 - Der eine Augenblick der Unachtsamkeit ...
036 - Der Vorgeschmack der Freuden
037 - Ein Mädchen von 16 Jahren
038 - Die junge Hirtin mag es grob ...
039 - Lüsterne Spiele in der Badewanne
040 - Er bückte sich, um mir unter den Rock zu sehen ...
041 - Herrlich schüchtern war der junge Mann ...
042 - Er war so herrlich unerfahren ...
043 - Meine Tante lässt sich lecken - von ihrem Hund
044 - Sie macht es dem Hund, bis er spritzt
045 - Sex mit Tieren
046 - Seine Küsse auf der Spalte ...
047 - Das himmlische Balsam
048 - Mit einer geschickten Intrige verlässt sie den Liebhaber!
049 - Freudenspiele im Bad
050 - Das geheime Verhältnis
051 - Unverhofft kommt oft!
052 - Sex zu dritt - ganz überraschend ...

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Hardcore Angel erzählt die Geschichte der Angel Dare, einer Porno-Actrice, die den Aufstieg ins Porno-Produzentengeschäft geschafft hat. Bis zu dem Tag, da sie einen letzten Filmauftrag annehmen will ... Von einem Moment zum anderen bricht die heile (Porno-)Welt der hübschen Angel zusammen und sie gerät in einen Strudel aus Vergewaltigung, Mord, Verfolgung. Das Millieu der Pornobranche nach der Jahrtausendwende ist mit Kennerblick gezeichnet, zahlreiche saftige Sexszenen und zynische Dialoge, die in besten Momenten an Chandler erinnern, machen den Hardboiled-Lesestoff zum Vergnügen.

Zeit des erotischen Romans

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Im 18. Jahrhundert erlebte der galante Roman seine Blütezeit. Verlegern garantierte das Genre Bestseller-Auflagen und sie verlangten immer mehr Manuskripte von ihren Autorinnen. Denn tatsächlich wurden die voluminösen Wälzer zumeist von Frauen geschrieben. Das Lesepublikum war ebenfalls zu 80 Prozent weiblich.
Die Abbildung oben zeigt einen Mann, der mit seinem Penis bei einer Frau eindringt. Die historische, kolorierte Zeichnung entstammt dem "Kamasutra". Das Liebeslehrbuch brachten Kaufleute im 18. Jahrhundert aus dem Fernen Osten mit nach Europa - wo es sofort mehrfach nachgedruckt wurde.